Carbon-Plain-Band 3K 200g 100mm Strukturverstärkung Composites – 10m / 1m / 5m
Carbon-Plain-Band 3K 200g 100mm Strukturverstärkung Composites – 10m / 1m / 5m

Einfaches 3K-Karbonband - 200g x 100mm

103203001
13,00 €
15,73 € MwSt. inkl.
Carbon-Plain-Band 3K, 200 g/m², 100 mm Breite. Kette und Schuss 5,0 Fd/cm. Ideal für Strukturverstärkungen und Hochleistungsverbundwerkstoffe.
 

Das Carbon-Plain-Band 3K mit 200 g/m² und 100 mm Breite ist ein Kohlenstofffasergewebe in Leinwandbindung (Plain Weave) mit 3000 Filamenten pro Roving. Das ausgewogene Verhältnis zwischen Gewebedichte und Flächengewicht macht es zu einer effizienten Wahl für lokale Strukturverstärkungen, dünne Laminate und Anwendungen, bei denen echte Festigkeit ohne unnötige Masse gefragt ist.

Technische Spezifikationen

Parameter Wert
Gewebeart Plain (Leinwandbindung)
Filamenttiter 3K (3000 Filamente pro Roving)
Flächengewicht 200 g/m²
Breite 100 mm
Kette 5,0 Fd/cm — 3K 200 tex
Schuss 5,0 Fd/cm — 3K 200 tex

Anwendungsbereiche

Dieses Band ist für Anwendungen konzipiert, bei denen eine punktuelle oder kontinuierliche Verstärkung an bestimmten Stellen eines Bauteils benötigt wird. Die Breite von 100 mm macht es besonders praktisch für Kanten, Grate, Strukturrippen und Reparaturen, ohne dass breiteres Rollenmaterial zugeschnitten werden muss. Es wird mit Epoxid-, Polyester- und Vinylesterharzen laminiert.

  • Verstärkung von Holmen, Rohren und Profilen in Leichtbaustrukturen
  • Lokale Reparatur und Verstärkung bestehender Kohlefaserbauteile
  • Herstellung von Sportkomponenten: Fahrradrahmen, Stöcke, Schläger, Wanderstöcke
  • Kanten- und Gratkantenverstärkung in Composite-Formen und Werkzeugen
  • Leichtbootsbau: Verstärkung interner Spanten und Böden
  • Automobil und Motorsport: Verstärkung von Paneelen, Spoilern und Karosserieteilen
  • Prototypen und technische Bauteile bei 3D-Druck mit externem Laminatverstärkung

Verarbeitung

  1. Bereite die zu laminierende Oberfläche vor: reinigen, entfetten und das passende Trennmittel oder Primer je nach gewähltem Harzsystem auftragen.
  2. Das Epoxidharz (oder ein anderes kompatibles Matrixsystem) im genau vom Hersteller angegebenen Mischungsverhältnis anmischen.
  3. Eine dünne Harzschicht mit Pinsel oder Rolle auf die Oberfläche oder Form auftragen.
  4. Das Carbonband auf das nasse Harz legen und die Faserrichtung entsprechend der strukturellen Auslegung ausrichten.
  5. Das Band mit zusätzlichem Harz tränken und Luftblasen mit einer Nadelrolle oder einem Pinsel von der Mitte zu den Rändern hin entfernen.
  6. Den Vorgang wiederholen, wenn das Design mehrere Lagen erfordert, und die Orientierungen nach Bedarf wechseln.
  7. Vakuum (Vakuumsack) oder mechanischen Druck aufbringen, wenn der Prozess es erfordert, um die Verdichtung zu maximieren und den Harzgehalt zu reduzieren.
  8. Gemäß dem Aushärtungszyklus des Harzes aushärten lassen: Raumtemperatur oder Ofenhärtung je nach System.
  9. Entformen, Überstände beschneiden und die Endbearbeitung durchführen (Schleifen, Lackieren, transparenter Epoxidlack).

Verarbeitungshinweise

Faserrichtung und Festigkeit

Das Plain-Gewebe hat gleiche Dichte in Kette und Schuss (5,0 Fd/cm in beiden Richtungen), was ihm ein isotropes Verhalten in der Ebene verleiht. Wenn das Design maximale Festigkeit in einer einzigen Richtung erfordert, sollte dieses Band mit dem unidirektionalen Carbonband kombiniert werden, wobei die UD-Fasern in der Hauptlastrichtung ausgerichtet werden.

Harz/Faser-Verhältnis und Oberflächenqualität

Für Hochleistungslaminate liegt der empfohlene Faservolumengehalt zwischen 50 und 60 %. Ein Harzüberschuss mindert die mechanischen Eigenschaften und erhöht das Gewicht unnötig. Bei Handlaminierung das Minimum an Harz verwenden, das eine vollständige Tränkung gewährleistet, und einen Vakuumsack einsetzen, um das überschüssige Harz zu entfernen. Für Bauteile, bei denen das visuelle Finish wichtig ist, empfiehlt sich die Verwendung eines schwereren Carbongewebes wie Carbongewebe 200 g in 100 cm Rollenbreite als Deckschicht, während dieses Band für die inneren Strukturlagen reserviert wird.

Lagerung und Handhabung

Das Band aufgerollt, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt lagern. Kohlenstofffasern sind elektrisch leitend: Kontakt mit freiliegenden elektronischen Bauteilen bei der Handhabung vermeiden. Beim Schneiden eine Schere oder ein Cuttermesser mit neuer Klinge verwenden und auf einer harten Unterlage arbeiten; lose Fasern sind reizend für Haut und Schleimhäute, daher Handschuhe und Feinstaubmaske tragen.

Häufig gestellte Fragen

Mit welchen Harzen ist dieses Gewebe kompatibel?

Dieses Carbonband ist kompatibel mit Epoxid-, Polyester- und Vinylesterharzen. Für strukturelle Hochleistungsanwendungen ist Epoxidharz die bevorzugte Wahl, da es bessere Faserhaftung, geringeren Schwund und überlegene mechanische Eigenschaften bietet. Polyester- und Vinylesterharze sind für weniger anspruchsvolle Anwendungen oder dort geeignet, wo die Kosten ein entscheidender Faktor sind.

Wie viele Lagen benötige ich für ein belastbares Bauteil?

Das hängt von der Anwendung und den erwarteten Lasten ab. Als allgemeine Orientierung: Ein Laminat aus 2–3 Lagen à 200 g/m² (ca. 0,4–0,6 mm) ist für sekundäre Verstärkungen und gering belastete Bauteile geeignet. Für strukturelle Komponenten, die Biegung oder Schlagbeanspruchung ausgesetzt sind, wird eine Lastanalyse empfohlen oder zumindest mit 4–6 Lagen zu beginnen und das Ergebnis zu validieren. Die Orientierung jeder Lage ist ebenso entscheidend wie die Anzahl der Lagen.

Kann ich dieses Band zur Reparatur eines bestehenden Kohlefaserbauteils verwenden?

Ja. Das ist eine der häufigsten Anwendungen schmaler Bänder. Die beschädigte Stelle bis zur Entfernung des kompromittierten Materials anschleifen, die Ränder des intakten Laminats auf ca. 20–30 mm pro Reparaturlage abschrägen, das Band mit kompatiblem Epoxidharz tränken und aufeinanderfolgende Lagen in der ursprünglichen Orientierung auflaminieren. Die Breite von 100 mm erleichtert die Arbeit an schwer zugänglichen Stellen, ohne dass Rollenmaterial zugeschnitten werden muss.

Was ist der Unterschied zwischen Plain- und Twill-Gewebe?

Das Plain-Gewebe (Leinwandbindung) hat die engste Bindung: Jeder Faden verläuft abwechselnd über und unter dem senkrechten Faden. Das verleiht ihm eine höhere Dimensionsstabilität und erschwert das Ausfransen beim Schneiden. Twill (Köperbindung) hat eine offenere Bindung (Diagonalmuster), was ihm eine bessere Drapierbarkeit und die Anpassung an komplexe Krümmungsgeometrien ermöglicht, allerdings mit etwas geringerer Steifigkeit bei gleichem Flächengewicht. Wenn das Bauteil ausgeprägte Krümmungen aufweist, kann das Carbongewebe Twill 160g 2/2 besser geeignet sein.

Ist Carbon 3K besser als 6K oder 12K?

Es ist keine Frage von „besser oder schlechter", sondern der Anwendung. 3K (3000 Filamente pro Roving) ergibt ein feineres Gewebe mit besserem Oberflächenfinish, ideal wenn Ästhetik und das sichtbare Webmuster wichtig sind. 6K und 12K haben dickere Faserbündel, was den Laminierprozess bei großen Bauteilen beschleunigt, aber ein gröberes Erscheinungsbild ergibt. Für 100-mm-Bänder bei Verstärkungen und Reparaturen ist 3K die übliche Wahl.

Benötige ich ein Trennmittel, wenn ich dieses Band auf einer Form verwende?

Ja, immer wenn das fertige Bauteil entformt werden soll. Epoxidharz haftet stark auf nahezu jeder Oberfläche, einschließlich Glasfaser-, Aluminium- oder Holzformen. Ein mit dem gewählten Harzsystem kompatibles Trennmittel vor Beginn des Laminierens auftragen. Wenn direkt auf einem bestehenden Bauteil zur Verstärkung gearbeitet wird (ohne Entformen), ist dies nicht erforderlich.

Kann es im Freien oder mit UV-Exposition eingesetzt werden?

Die Kohlenstofffaser selbst ist UV-stabil, aber die meisten Epoxidharze vergilben bei längerem Sonnenkontakt. Wenn das Bauteil dauerhaft der Sonne ausgesetzt sein wird, eine abschließende Schicht Lack oder gel coat mit UV-Schutz auftragen oder ein speziell für den Außenbereich formuliertes Harz verwenden. Bei Anwendungen, bei denen das visuelle Finish keine Rolle spielt (Innenseiten von Strukturen, verdeckte Bereiche), ist dies kein relevantes Problem.

Kann ich dieses Band mit Glasfaser kombinieren?

Ja, hybride Carbon/Glas-Laminate sind weit verbreitet. Glas liefert höhere Schlagzähigkeit und senkt die Gesamtkosten des Laminats. Eine gängige Strategie ist, Carbonlagen in den Außenbereichen (wo Biegung wirkt) und Glaslagen im Kern zu verwenden. Zu beachten ist, dass der Elastizitätsmodul von Carbon deutlich höher ist als der von Glas, sodass Carbon den größten Teil der Last übernimmt; der Lagenaufbau muss dies berücksichtigen.

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