Pigment gefüllt
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Die Pastenpigmente von Feroca sind hochkonzentrierte, deckende Farbmittel, die direkt in die Masse aller gängigen Harze eingemischt werden können. Sie sind bleifrei und in einer breiten Farbpalette erhältlich – damit sind sie die einfachste und wirksamste Lösung für gleichmäßig durchgefärbte Teile von Anfang an.
Technische Spezifikationen
| Typ | Deckende Pastenpigmente |
|---|---|
| Empfohlene Dosierung | ~3 % des Harzgewichts |
| Kompatibilität | Alle Harztypen (Polyurethan, Polyester, Epoxid usw.) |
| Bleigehalt | Bleifrei |
| Effekt | Deckend |
| Form | Fertige Pigmentpaste zum Einmischen |
Anwendungsbereiche
Diese Pigmente sind für die Masseeinfärbung von Harzen konzipiert, d. h. die Farbe ist im gesamten Bauteil integriert und nicht nur an der Oberfläche. Sie sind ideal für gießen-, Laminier- oder Schäumprozesse, bei denen ein gleichmäßiges, deckendes Farbergebnis gefordert wird.
- Masseeinfärbung von Polyurethan-Hartharzen
- Einfärben von Polyurethan-Hartschäumen und Weichschäumen
- Einfärben von Epoxid- und Polyesterharzen
- Spezialeffekte und Requisiten für Theater, Film und Fernsehen
- Herstellung von Dekorteilen, Modellen und eingefärbten Prototypen
- Bildende Kunst, Bildhauerei und Modellbau
- Industrielle Fertigung von Teilen, bei denen Deckfarbe eine funktionale Anforderung ist
Anwendung
- Berechne 3 % des Gesamtgewichts des zu verwendenden Harzes: Das ist die benötigte Menge Pastenpigment.
- Nimm eine kleine Menge Harz (Komponente A oder die niedrigviskosere Komponente) und mische sie zunächst mit dem Pigment, bis eine homogene, klumpenfreie Paste entsteht.
- Sobald das Pigment in diesem Harzanteil gut dispergiert ist, füge die restliche Harzkomponente unter ständigem Rühren nach und nach hinzu.
- Wenn die Farbe vollständig und gleichmäßig eingearbeitet ist, gib den Härter bzw. Komponente B in dem vom Harzhersteller angegebenen Mischungsverhältnis hinzu.
- Mische alles vorsichtig, um keine Luftblasen einzuschlagen, und fahre mit dem üblichen gießen oder der Verarbeitung fort.
Anwendungstipps
Vorvermischung für eine perfekte Dispersion
Der Schlüssel zur Vermeidung von Schlieren oder Farbflecken liegt darin, das Pigment nicht auf einmal direkt in die gesamte Harzmenge zu geben. Das Pastenpigment immer zunächst in einer kleinen Harzmenge vordispergieren und kräftig rühren, bis keine Klumpen oder ungefärbten Stellen mehr vorhanden sind. Erst dann die restliche Harzmenge einarbeiten. Dieser Schritt entscheidet über ein professionelles oder ein ungleichmäßiges Ergebnis.
Farbmischung zur Erweiterung der Palette
Die verschiedenen Pastenpigmentfarben sind untereinander kompatibel und können vor dem Einarbeiten in das Harz frei miteinander gemischt werden. So lassen sich Zwischentöne, Pastellfarben oder individuelle Nuancen erzeugen, ohne für jeden Farbton eine eigene Referenz kaufen zu müssen. Experimentiere mit kleinen Mengen, bevor du eine größere Charge anmischst.
Kompatibilität mit anderen Pigmenten und Füllstoffen
Für metallische oder Perlglanzeffekte können diese Deckpigmente mit Magic Powder kombiniert werden, um metallisch glänzende Oberflächen auf deckender Farbbasis zu erzielen. Wer hingegen Transluzenzeffekte bevorzugt, findet in den transluzenten Pigmenten UltraColor die richtige Alternative. Für Polyurethane mit sehr spezifischen Farbanforderungen empfehlen sich außerdem die PolyColor Dyes, die speziell für diese Materialgruppe entwickelt wurden.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Pigment soll ich dem Harz hinzufügen?
Die empfohlene Dosierung beträgt etwa 3 % des Gesamtgewichts des Harzes. Für 100 g Harz verwendet man beispielsweise ca. 3 g Pastenpigment. Diesen Prozentsatz niemals überschreiten: Ein Überschuss kann die Aushärtung hemmen und das Teil klebrig werden lassen.
Sind diese Pigmente für alle Harztypen geeignet?
Ja, sie sind mit den meisten gängigen Werkstattharzen kompatibel: Polyurethan, Epoxid und Polyester. Für Polyurethanharze mit sehr spezifischen Farbanforderungen sind die PolyColor Dyes eine speziell für diese Materialgruppe entwickelte Alternative.
Bleibt die Farbe nur an der Oberfläche oder durchzieht sie das gesamte Teil?
Die Farbe ist in der gesamten Masse des Teils integriert, nicht nur an der Oberfläche. Das bedeutet: Wird das Teil geschnitten, bearbeitet oder abgenutzt, bleibt die Farbe im Inneren gleichmäßig. Das ist der große Vorteil der Masseeinfärbung gegenüber Farben oder Oberflächenbeschichtungen.
Können verschiedene Farben für individuelle Farbtöne gemischt werden?
Ja. Die Pastenpigmente von Feroca sind untereinander kompatibel und lassen sich problemlos mischen. Sie können frei kombiniert werden, um Zwischentöne oder maßgeschneiderte Nuancen zu erzeugen. Beachte, dass die Gesamtmenge des Pigments (Summe aller verwendeten Farben) 3 % des Gewichts nicht überschreiten darf.
Warum ist mein Teil nach der Pigmentzugabe klebrig geblieben?
Wahrscheinlich wurde zu viel Pigment hinzugefügt. Ein Überschuss an Pigmentpaste stört die chemische Aushärtungsreaktion des Harzes. Überprüfe, ob die 3-Gewichtsprozent-Grenze nicht überschritten wurde und ob der Härter im richtigen Verhältnis eingemischt wurde. Falls das Problem bei korrekter Dosierung weiterhin auftritt, kontrolliere die Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen im Arbeitsbereich.
Ist das Pastenpigment für den Lebensmittelkontakt oder Hautkontakt geeignet?
Nein. Diese Pigmente sind für den Einsatz in der Werkstatt sowie für technische und künstlerische Anwendungen formuliert. Sie sind weder für den Lebensmittelkontakt noch für kosmetische Verwendung zertifiziert. Für Anwendungen mit Haut- oder Lebensmittelkontakt wende dich an Feroca, um die geeigneten Materialien und Pigmente für den jeweiligen Einsatzfall zu ermitteln.
Was ist der Unterschied zwischen diesen Pigmenten und transluzenten Pigmenten?
Pastenpigmente erzeugen einen vollständig deckenden Effekt: Die Farbe überdeckt und lässt kein Licht durch. Die transluzenten Pigmente UltraColor lassen Licht durch das Teil hindurchscheinen und erzeugen lebendige, leuchtende Farbeffekte. Die Wahl hängt vom gewünschten visuellen Ergebnis ab.
Wie vermeide ich Schlieren oder nicht dispergiertes Pigment im Teil?
Die Technik ist immer dieselbe: Das Pigment zunächst in einem kleinen Anteil des Harzes vordispergieren, bevor der Rest eingearbeitet wird. Kräftig rühren, bis keine Klumpen oder ungefärbten Stellen mehr vorhanden sind. Das direkte Einmischen des Pigments in die gesamte Harzmenge auf einmal ist die häufigste Ursache für Schlieren oder ungleichmäßige Farbflecken.