LifeCast von Gesicht und Händen in Alginat und body-safe Silikon
Oben: LifeCast von Juan Villa mit Body Silk-Cast Silikon. Unten: Kopie in Monster Clay einer Gesichtsform aus Alga-Cast Fast von Juan Villa

Materialien für LifeCast: Abformungen von Gesicht, Händen und Körper

LifeCast ist die Technik, Körperformen direkt auf der Haut abzuformen: ein Gesicht, Hände, einen Torso. Der Prozess besteht aus drei klar getrennten Phasen: Zuerst trägst du das elastische, body-safe Material auf die Haut auf, um den Negativabdruck des Körpers zu erhalten; dann verstärkst du diese weiche Form mit einer starren Gipsgegenform; und schließlich gießt oder trägst du das Reproduktionsmaterial auf, um die endgültige Kopie zu erhalten. Bei Feroca findest du alles, was du für jede dieser Phasen brauchst – egal ob es dein erstes Mal ist oder du bereits professionell arbeitest.

Wo fange ich an? Die Logik des LifeCast

Bevor du Materialien auswählst, solltest du die Arbeitsabfolge klar vor Augen haben. Die Hautform erfasst feine Details – jede Pore, jede Falte – und muss body-safe und flexibel sein, damit sie sich ohne Schaden für das Modell entformen lässt. Die Gipsgegenform gibt der weichen Form Steifigkeit, damit sie sich beim Gießen nicht verformt. Und das Reproduktionsmaterial – Harz, Gips, Silikon – ergibt das fertige Stück. Jede Entscheidung in einer Phase beeinflusst die nächste, deshalb erklären wir dir jede Phase einzeln.

Body-safe Alginate: die schnelle und sichere Option

Alginat ist das am häufigsten verwendete Material für den Einstieg in den LifeCast. Es wird mit Wasser gemischt, direkt auf die Haut aufgetragen und erfasst Details mit außergewöhnlicher Präzision. Es ist völlig sicher für den menschlichen Körper, erzeugt keine Wärme und lässt sich ohne Trennmittel entformen. Sein einziger Nachteil ist, dass die Form altert und sich innerhalb weniger Stunden zusammenzieht, also musst du die Gipsgegenform sofort nach dem Abformen herstellen. Wir haben zwei Varianten von Alga-Cast, je nach benötigter Verarbeitungszeit:

Body-safe Silikone: wiederverwendbar und hochdetailliert

Wenn du die Form wiederverwenden möchtest, mehr Verarbeitungszeit benötigst oder Hauttexturen mit extremem Hyperrealismus reproduzieren willst, sind Platin-body-safe-Silikone die beste Wahl. Sie sind teurer als Alginat, aber die Form hält Dutzende von Abgüssen stand, ohne sich zu verformen. Einige haben ein integriertes Trennmittel, andere sind speziell für Prothesen in den Spezialeffekten formuliert. Wähle je nach benötigtem Shore-Wert und dem endgültigen Verwendungszweck des Stücks:

Silikone für FX-Prothesen und Hyperrealismus

Wenn dein Ziel nicht nur die Form, sondern auch das fertige Stück ist – eine Prothese, eine hyperrealistische Haut, ein Charakterisierungselement – bietet dir die EasyGel FX-Familie verschiedene Härtegrade und Aushärtegeschwindigkeiten. Alle sind mit Silikonpigmenten kompatibel und können intrinsisch bemalt werden, um Haut mit einem Ergebnis nachzuahmen, das kaum vom Original zu unterscheiden ist:

Gips für die Gegenform

Sowohl Alginat als auch body-safe Silikon sind flexibel: Sie brauchen eine starre Gegenform, die sie stützt und ihnen vor dem Gießen die richtige Form gibt. Gips ist das klassische Material für diesen Schritt. Wähle die Härte je nach Verwendungszweck: Für funktionale Gegenformen in der Produktion empfiehlt sich ein hochfester Gips, während Dental- oder Hartgips bei Reproduktionen mit feinem Detailfinish bessere Ergebnisse liefert:

Häufig gestellte Fragen zum LifeCast

Was ist der Unterschied zwischen einer Gesichtsabformung mit Alginat und einer mit body-safe Silikon?

Alginat ist schneller und günstiger: Du mischst es mit Wasser, trägst es auf und hast in wenigen Minuten den Negativabdruck. Es ist ideal, wenn du wenige Reproduktionen machst oder gerade anfängst. Der Nachteil ist, dass die Form innerhalb weniger Stunden schrumpft und sich verschlechtert, also musst du die Gipsgegenform sofort herstellen und die Reproduktion noch am selben Tag machen. Body-safe Silikon braucht länger zum Aushärten, erfordert etwas mehr Vorbereitung und ist teurer, aber die Form hält Dutzende von Abgüssen stand, ohne sich zu verformen, und kann monatelang aufbewahrt werden. Wenn du dieselbe Form viele Male reproduzieren oder in der Produktion arbeiten musst, ist Silikon die richtige Wahl.

Brauche ich ein Trennmittel, um Alginat oder body-safe Silikon auf der Haut aufzutragen?

Nein. Sowohl die Alginate Alga-Cast als auch body-safe Silikone wie EASYGEL Silk Cast sind so formuliert, dass sie direkt auf der Haut ohne jegliches Trennmittel verwendet werden können. Was du jedoch tun solltest, ist Haare, Augenbrauen und Barthaare mit reichlich Vaseline oder einer Schutzbarrierecreme zu schützen, bevor du das Material aufträgst, da sich Alginat und Silikon mit Haaren verheddern und schwer zu entfernen sein können. Verwende kein chemisches Trennmittel, das nicht ausdrücklich für den Hautkontakt geeignet ist.

Wozu dient die Gipsgegenform und wann muss ich sie herstellen?

Die Alginat- oder Silikonform ist flexibel und hält sich nicht selbst: Lässt du sie auf einer flachen Oberfläche liegen, flacht sie ab und die Form verzerrt sich. Die Gipsgegenform ist die starre Hülle, die die weiche Form von außen umschließt und ihr die richtige Position zum Gießen gibt. Bei Alginat musst du die Gegenform herstellen, noch bevor du das Modell entformst, da das Alginat beim Trocknen schnell schrumpft. Bei Silikon hast du mehr Spielraum, aber es empfiehlt sich trotzdem, die Gegenform vor dem ersten Abguss herzustellen. Verwende EXADURO oder Arquero für Gegenformen, die wiederholtem Gebrauch standhalten.

Kann ich PlatSil Gel-25 oder EasyGel FX direkt auf der Haut verwenden?

PlatSil Gel-25 ist ein Platinsilikon für den allgemeinen Einsatz, das im Hautkontakt verwendet werden kann, solange das Modell keine bekannte Empfindlichkeit gegenüber ausgehärtetem Platin hat. EASYGEL Silk Cast und KEY-FORM sind speziell für den LifeCast formuliert und sind die empfehlenswertesten Optionen für die direkte, längere Anwendung auf der Haut. Die EasyGel FX-Familie ist hauptsächlich für die Herstellung von Prothesen und Spezialeffektstücken gedacht – also für die Reproduktion, nicht die Form –, obwohl sie auch in bestimmten Anwendungen als Formmaterial verwendet werden kann. Wenn du Zweifel an der Hautverträglichkeit hast, führe immer einen Test an einer kleinen Stelle am Unterarm durch und warte mindestens 30 Minuten, bevor du weitermachst.

Welcher Gips eignet sich am besten, um die endgültige Kopie einer Gesichtsform zu reproduzieren?

Das hängt vom gewünschten Finish ab. Wenn du eine Reproduktion mit sehr glatten Oberflächen und hoher Detailtreue möchtest – zum Beispiel zum Bemalen oder als Basis für prothetisches Make-up – ist ALADUR 9 die beste Option aufgrund seiner feinen Körnung und seiner Schleifbeständigkeit. Wenn die Kopie einem eher funktionalen oder strukturellen Einsatz dienen soll – als Bildhauergrundlage oder Werkstattträger – bietet Arquero eine überlegene mechanische Festigkeit. EXADURO ist eine gute Zwischenlösung für Gegenformen, die wiederholt verwendet werden, ohne ein perfektes Oberflächenfinish zu erfordern.

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