Dentales Fotopolymerharz Beige MSLA LCD geringer Schwund Ameralabs DMD-31
Dentales Fotopolymerharz Beige MSLA LCD geringer Schwund Ameralabs DMD-31
Dentales Fotopolymerharz Beige MSLA LCD geringer Schwund Ameralabs DMD-31
Dentales Fotopolymerharz Beige MSLA LCD geringer Schwund Ameralabs DMD-31

Ameralabs 3D-Harz DMD-31 Dental Beige

220140100
85,00 €
102,85 € MwSt. inkl.
Dentales Fotopolymerharz für MSLA/LCD-Drucker. Farbe Beige, geringer Schwund, hohe Dimensionsstabilität und geringer Geruch.

 

Die Resina 3D Ameralabs DMD-31 Dental Beige ist ein hochpräzises Fotopolymerharz, das speziell für dentale Anwendungen in MSLA- und LCD-Druckern entwickelt wurde. Sein geringer Schwund, seine ausgezeichnete Dimensionsstabilität und die beige Farbe machen es zur bevorzugten Wahl für Studienmodelle, chirurgische Schablonen und dentale Prototypen, die anatomische Genauigkeit und reproduzierbare Ergebnisse erfordern.

Technische Spezifikationen

Parameter Wert
Familie Dentales Fotopolymerharz (MSLA/LCD)
Farbe Beige
Anwendung Dental
Schwund Gering
Dimensionsstabilität Ausgezeichnet
Sprödigkeit Nicht spröde
Geruch Gering
Aushärtegeschwindigkeit Schnell
Drucktechnologie MSLA / LCD (UV-Fotopolymerisation)

Anwendungsbereiche

Die DMD-31 Dental Beige richtet sich an Dentallabore, Kliniken und Zahntechniker, die hochpräzise Drucke in einer Farbe benötigen, die die Kommunikation mit dem Patienten erleichtert. Ihre Formulierung vereint Steifigkeit und Zähigkeit und verhindert Brüche bei filigranen Geometrien wie Kronenrändern oder Interproximalzonen.

  • Studien- und Diagnosemodelle für die Zahnheilkunde
  • Arbeitsmodelle für die Prothesenherstellung
  • Prototypen von Kronen und Brücken in der Planungsphase
  • Ausrichtungs- und Positionierungsschienen für den Intraoral-Bereich
  • Modelle für die Tiefziehherstellung von Schienen und Retainern
  • Patientenpräsentationen in beige naturzahnfarbe
  • Qualitätskontrolle und Passungsprüfung vor definitiven Materialien

Anleitung zur Verwendung

  1. Flasche vor dem Ausgießen gut schütteln, das Harz kann sich mit der Zeit absetzen. Mindestens 60 Sekunden manuelles Schütteln ist ausreichend.
  2. Das Harz in das FEP des Druckers gießen und dabei Blasenbildung vermeiden. Falls nötig, 2–3 Minuten ruhen lassen, bevor der Druck gestartet wird.
  3. Die Belichtungsparameter im Slicer gemäß dem von Ameralabs für den jeweiligen Drucker empfohlenen Profil einstellen. Mit den offiziellen Werten beginnen und bei Bedarf in kleinen Schritten anpassen.
  4. Mit geeigneten Stützen drucken. Für dentale Geometrien mit feinen Überhängen Stützen mittlerer Größe mit leichtem Kontaktpunkt verwenden, um die Entfernung ohne Beschädigung der Ränder zu erleichtern.
  5. Nach dem Druck die Plattform entnehmen und das überschüssige Harz 30–60 Sekunden über dem Vat abtropfen lassen.
  6. Das Teil mit Isopropylalkohol 99,9% in zwei aufeinanderfolgenden Bädern waschen: das erste zur Grobreinigung (60–90 s) und das zweite zur Feinreinigung (30–45 s). Das Teil nicht zu lange dem Isopropylalkohol aussetzen, da es dadurch spröde werden kann.
  7. An der Luft oder mit Druckluft trocknen lassen, bis alle Lösemittelreste entfernt sind, bevor die Nachhärtung erfolgt.
  8. Nachhärtung in einer UV-Kammer gemäß den von Ameralabs für die DMD-31 angegebenen Zeiten durchführen. Eine unzureichende Nachhärtung lässt das Teil ohne die endgültigen mechanischen Eigenschaften; eine zu lange Nachhärtung kann zur Versprödung führen.
  9. Stützen nach der Nachhärtung mit Spitzzange, Schaber oder Skalpell je nach Arbeitsbereich entfernen.
  10. Ränder prüfen und bei Bedarf mit feinem Schleifpapier (Körnung 600–800) leicht nachschleifen, um Stützmarkierungen zu entfernen.

Verwendungstipps

Verwaltung von ungenutztem Harz

Wenn mehrere Tage nicht gedruckt wird, das restliche Harz aus dem Vat filtern und mit einem 190-Mikron-Siebfilter in die Originalflasche zurückgießen. Die Flasche gut verschlossen, an einem kühlen Ort und vor direktem Sonnenlicht geschützt aufbewahren. Das im Vat belassene Harz kann durch Umgebungslicht teilweise polymerisieren und den Rest der Flasche verunreinigen, wenn es nicht gefiltert wird.

Belichtungskalibrierung für dentale Details

Dentale Geometrien erfordern ein sehr feines Gleichgewicht zwischen Unterbelichtung (Detailverlust an Rändern, Delamination) und Überbelichtung (Bleeding in feinen Bereichen, Passungsverlust). Immer ein Kalibrierungsteil als Belichtungsmatrix drucken, bevor das Harz oder die Charge gewechselt wird. Die Schichtzeit in Schritten von 0,1–0,2 s anpassen. Bei monochromen Hochleistungsdruckern sind die Zeiten in der Regel kürzer, zwischen 1,5 und 3 s je nach Panelleistung.

Kontrollierte Nachhärtung für optimale mechanische Eigenschaften

Die Nachhärtung ist ebenso entscheidend wie der Druck. Eine Kammer mit Rotation verwenden, um eine gleichmäßige Belichtung zu gewährleisten. Das Teil während der Nachhärtung in Wasser tauchen, sofern die Kammer dies erlaubt: Dies reduziert den Umgebungssauerstoff und verbessert die Homogenität der Oberflächenaushärtung. Das TECHNISCHES DATENBLATT des Herstellers für die genauen Zeiten je nach Teileabmessung konsultieren und keine Zeiten von anderen Harzen mit abweichender Formulierung übertragen.

Häufig gestellte Fragen

Ist dieses Harz für die Verwendung im Mund geeignet?

Die DMD-31 Dental Beige ist für zahntechnische Laboranwendungen wie Studienmodelle, Prototypen und Positionierungsschienen formuliert. Für Anwendungen mit längerem intraoralen Kontakt (definitive Prothesen, Nachtschienen) immer das TECHNISCHES DATENBLATT und die geltenden Normen (EU 2017/745 für Medizinprodukte) konsultieren. Wenn eine biokompatibler zertifiziertes Harz für den direkten intraoralen Einsatz benötigt wird, die Klassifizierung der konkreten Charge beim Hersteller verifizieren.

Welche Drucker sind mit diesem Harz kompatibel?

Die DMD-31 Dental Beige ist kompatibel mit MSLA/LCD-Druckern, die mit Standard-UV-Wellenlängen (385–405 nm) arbeiten. Besonders empfehlenswert für monochromatische 4K- oder 8K-Bildschirmdrucker, die die für feine dentale Geometrien erforderliche Auflösung bieten. Bei einem Drucker wie dem Phrozen Sonic MEGA 8K V2 werden mit diesem Harz ausgezeichnete Ergebnisse erzielt, wenn das entsprechende Belichtungsprofil eingestellt wird.

Was ist das beste Lösemittel zum Waschen der Teile?

Das empfohlene Waschen erfolgt mit Isopropylalkohol 99,9% in zwei aufeinanderfolgenden Bädern. Isopropylalkohol mit geringerer Reinheit (96 % oder weniger) vermeiden, da Restwasser die Oberfläche des Teils beeinträchtigen und Weißschleier erzeugen kann. Keine Aceton oder andere starke Lösemittel verwenden, die das bereits ausgehärtete Polymer zersetzen.

Kann ich dieses Harz mit anderen Harzen desselben Herstellers mischen?

Das Mischen von Harzen unterschiedlicher Formulierungen wird nicht empfohlen, auch wenn sie vom gleichen Hersteller stammen. Jedes Harz verfügt über ein separat optimiertes Profil aus Fotoinitiatoren, Viskosität und Aushärtezeiten. Das Mischen kann Inkonsistenzen bei der Polymerisation, Farbschichtung und Verlust mechanischer Eigenschaften verursachen.

Was ist der Unterschied zwischen Beige und Grau bei einem Dentalharz?

Die Farbwahl ist in erster Linie funktional und kommunikativ. Beige (wie bei der DMD-31 Dental Beige) simuliert den Farbton des natürlichen Zahns, was die Präsentation von Modellen beim Patienten erleichtert und die Visualisierung von Okklusalbereichen im klinischen Kontext verbessert. Grau bietet höheren Kontrast für die Digitalisierung mit Streifenlichtscannern und für die visuelle Inspektion feiner anatomischer Details. Die chemische Formulierung beider Varianten ist hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften gleichwertig.

Wie soll das Harz korrekt gelagert werden?

Die Flasche gut verschlossen, aufrecht stehend, an einem kühlen (15–25 °C), trockenen und vor Sonnen- und UV-Licht geschützten Ort aufbewahren. Extreme Temperaturen vermeiden: übermäßige Hitze kann den Abbau beschleunigen, Einfrieren kann die Homogenität der Formulierung verändern. Nach dem Öffnen die Flasche in angemessener Zeit verbrauchen und das Harz immer filtern, bevor es nach dem Einsatz im Vat in die Flasche zurückgegossen wird.

Was tun, wenn das Teil nach der Nachhärtung klebrig bleibt?

Klebrigkeit nach der Nachhärtung ist meist auf Sauerstoffinhibierung an der Außenfläche, unzureichendes Waschen oder zu kurze Nachhärtung zurückzuführen. Lösung: sicherstellen, dass das Waschen mit Isopropylalkohol das unausgehärtete Harz vollständig entfernt, vor der Nachhärtung gut trocknen und die UV-Belichtungszeit verlängern. Das Teil während der Nachhärtung in Wasser tauchen reduziert ebenfalls die Sauerstoffinhibierung.

Kann dieses Harz nach dem Druck geschliffen und poliert werden?

Ja. Nach der Nachhärtung kann die DMD-31 Dental Beige mit Nassschleifpapier von Körnung 400 bis 2000 stufenweise geschliffen werden, um Schicht- oder Stützmarkierungen zu entfernen. Für ein Hochglanzfinish kann mit Acrylpolierpaste abgeschlossen werden. Immer nass schleifen, um Reibungswärme zu vermeiden, die in feinen Bereichen Mikrorisse erzeugen kann.

Farbe
Beige
Typ
Zahnärztliche
Keine Bewertungen

Vielleicht gefällt Ihnen auch

Produkt zum Wunschzettel hinzugefügt
Produkt zum Vergleich hinzugefügt.

Las cookies de este sitio se usan para personalizar el contenido y los anuncios para ofrecer funciones de medios sociales y para analizar el tráfico. Además, compartimos información sobre el uso que haga del sitio con nuestros partners de medios sociales de publicidad, de personalización y de análisis web. Más información.