Ferpol 3501 CV2,5 Polyesterharz Guss transparent niedrige Viskosität - Kit 1 kg
Ferpol 3501 CV2,5 Polyesterharz Guss transparent niedrige Viskosität - Kit 1 kg

Ferpol 3501 CV2,5 -Coladas-

301350101
14,50 €
17,55 € MwSt. inkl.
Polyesterharz für Güsse mit niedriger Viskosität und niedriger Reaktivität. Transparent bläulich, Verarbeitungszeit 10 min, Aushärtung 20-25 min.
 

Ferpol 3501 CV2,5 ist ein Gieß-Polyesterharz mit niedriger Viskosität und niedriger Reaktivität, entwickelt für alle, die saubere Abgüsse mit minimalem Einfluss auf die Form benötigen. Die spezielle Formulierung verlängert die Lebensdauer von Silikonformen erheblich, was es zu einer besonders geschätzten Option in Serienproduktionswerkstätten macht.

Technische Spezifikationen

Parameter Wert
Anwendung gießen
Farbe Transparent bläulich
Verarbeitungszeit 10 min
Aushärtezeit 20-25 min
Viskosität Niedrig (CV2,5)
Reaktivität Niedrig
System Harz + Beschleuniger CH-8 + Katalysator F-11

Kit-Zusammensetzung

Format Harz Beschleuniger CH-8 Katalysator F-11
Kit 1 kg 1 kg 20 g 25 g
Kit 5 kg 5 kg 20 g 100 g
Kit 25 kg 25 kg 80 g 500 g

Einsatzbereiche

Ferpol 3501 CV2,5 ist für Formgüsse ausgelegt, insbesondere wenn mit Silikonformen gearbeitet wird, die viele Abgüsse überstehen sollen. Die niedrige Reaktivität reduziert die exotherme Wärme während der Aushärtung – einen der Hauptfaktoren für die Degradation von Formen. Typische Anwendungen:

  • Serienreproduktion von Figuren, Skulpturen und Dekorationselementen
  • Güsse in Zinn- oder Platin-Silikonformen zur Verlängerung der Formlebensdauer
  • Simulation von Wassereffekten, Orgoniten und Einschlüssen mit bläulichem Ton
  • Herstellung von Requisiten, Schaufensterdekoration und audiovisueller Produktion
  • Dekorative Teile, Souvenirs und kleine Industrieserien
  • Prototypen und Modelle ohne hohe strukturelle Belastungsanforderungen

Anwendung

  1. Form vorbereiten: Geeignetes Trennmittel auftragen, z. B. Desmoldeante 34D als Paste oder Alcohol Polivinílico PVA Alcote Desmofer V8130 als Flüssigkeit, und vor dem Gießen trocknen lassen.
  2. Beschleuniger CH-8 zum Harz geben: Die für das gewählte Kit angegebene Menge einarbeiten und gut durchmischen bis zur Homogenisierung. Der Beschleuniger kann bei einigen Kits bereits im Harz vorgemischt sein; vor der Verwendung prüfen.
  3. Katalysator F-11 einarbeiten: Die entsprechende Menge gemäß Kit-Format hinzufügen. Gleichmäßig mischen ohne übermäßige Blasenbildung.
  4. In die Form gießen: Die Mischung langsam eingießen, um Luftblasen zu vermeiden. Es stehen ca. 10 Minuten Verarbeitungszeit zur Verfügung, bevor das Harz zu gelieren beginnt.
  5. Aushärtung abwarten: Bei Normalbedingungen (20-25 °C) ist das Teil nach 20-25 Minuten entformbar. Bei niedrigen Temperaturen verlängert sich die Zeit.
  6. Vorsichtig entformen: Das Teil ohne Kraftaufwand entnehmen. Harzkruste in der Form mit Aceton AC-1 reinigen, bevor es vollständig aushärtet.
  7. Nachhärtung: Obwohl das Teil nach 20-25 min handhabbar ist, dauert die vollständige Aushärtung mehrere Stunden. Diese Zeit einhalten, bevor geschliffen, lackiert oder das Teil mechanisch belastet wird.
Wichtiger Hinweis — Chemisches Produkt mit realen Risiken
Polyesterharz enthält Styrol und organische Peroxide. Immer in gut belüfteten Räumen oder mit Absauganlage arbeiten. Nitrilhandschuhe, Schutzbrille und Atemschutzmaske mit Aktivkohlefilter für organische Dämpfe tragen. Katalysator F-11 (MEKP) ist ein starkes Oxidationsmittel: niemals direkt mit Beschleuniger CH-8 ohne Harz dazwischen mischen, da dies zu einer heftigen Reaktion führen kann. Beide Komponenten getrennt und entfernt von Wärme und Flammen lagern. Die Aushärtung ist exotherm: bei großen Volumina kann erhebliche Wärme entstehen. Bei dicken Güssen in Schichten arbeiten oder Formen verwenden, die Wärme gut ableiten.

Anwendungstipps

Temperatur und Aushärtezeiten

Die Umgebungstemperatur beeinflusst direkt die Gelierungs- und Aushärtezeiten. Unter 18 °C verlangsamt sich der Prozess erheblich und es können Probleme mit unvollständiger Aushärtung auftreten. Über 30 °C verkürzen sich die Zeiten und die Verarbeitungszeit kann zu knapp werden. Ideal ist die Arbeit zwischen 20 und 25 °C. In Werkstätten mit schwankenden Temperaturen den Katalysatoranteil leicht innerhalb des empfohlenen Bereichs anpassen, jedoch nicht überdosieren: mehr Katalysator bedeutet nicht mehr Festigkeit, sondern mehr Sprödigkeit und mehr exotherme Wärme.

Wie man die Lebensdauer der Silikonform verlängert

Die niedrige Reaktivität des Ferpol 3501 CV2,5 ist sein größter Vorteil in der Serienproduktion: es erzeugt weniger Wärme während der Aushärtung, was den thermischen Stress auf die Silikonform reduziert. Um diesen Effekt zu maximieren, immer Trennmittel verwenden (Desmoldeante 34D funktioniert sehr gut mit Polyester), die Entformung nicht erzwingen und große Massenabgüsse auf einmal vermeiden. Zu beachten: frisch gegossenes Polyester kann Platin-Silikone inhibieren, wenn es noch reaktiv ist. Bei der Arbeit mit beiden Materialien in der Werkstatt Kontamination der Formen vermeiden.

Füllstoffe und Spezialeffekte

Der Mischung können vor dem Gießen mineralische Füllstoffe zugegeben werden, um Aussehen oder Gewicht des Teils zu verändern. Carfer Carbonato Cristalino (Marmolina) ist eine gängige Option für steinähnliche Oberflächen und höhere Teildichte. Vor Zugabe des Katalysators ins Harz einarbeiten und gut mischen, um Klumpen zu vermeiden. Für Wassereffekte oder transparente Ziergüsse ohne Füllstoff arbeiten und in dünnen Schichten gießen, um Schlieren des Polyesters zu minimieren.

Häufig gestellte Fragen

Welches Trennmittel soll ich für Polyesterharz verwenden?

Für Polyestergüsse wie Ferpol 3501 CV2,5 kann Trennmittel als Paste (Desmoldeante 34D) oder als Flüssigkeit (Alcohol Polivinílico PVA Alcote Desmofer V8130) verwendet werden. PVA ist besonders nützlich bei porösen Formen oder Oberflächen, in die Wachs nicht gut eindringt. Bei Silikonformen ist Trennmittel nicht immer unbedingt erforderlich, verlängert die Formlebensdauer jedoch deutlich.

Kann ich Polyesterharz in Silikonformen verwenden?

Ja. Silikon ist ein mit Polyester kompatibles Formmaterial. Jedoch ist zu beachten, dass frisch gegossenes Polyester die Aushärtung von Platin-Silikonen inhibieren kann, wenn es noch reaktiv mit ihnen in Kontakt kommt. Wenn im selben Raum Platin-Silikonformen hergestellt und Polyester verarbeitet wird, auf sorgfältige Reinigung von Werkzeug und Arbeitsflächen achten.

Was ist der Unterschied zwischen diesem Harz und Ferpol 1973?

Ferpol 1973 ist speziell für Einschlüsse und dekorative Güsse formuliert, bei denen Transparenz die Hauptanforderung ist (Wassermodelle, Orgonite usw.). Ferpol 3501 CV2,5 ist auf Seriengüsse ausgerichtet, bei denen niedrige Reaktivität, Formschonung und einfache Serienverarbeitung im Vordergrund stehen. Beide sind Polyester-Gießharze, aber mit unterschiedlichen Profilen.

Kann Polyesterharz eingefärbt werden?

Ja. Vor der Zugabe des Katalysators können pastenförmige oder pulverförmige, polyesterkompatible Pigmente hinzugefügt werden. Der natürliche Ton des Ferpol 3501 CV2,5 ist transparent bläulich, was bei der Auswahl einer sehr bestimmten Endfarbe zu berücksichtigen ist: helle oder pastellfarbene Töne können beeinflusst werden.

Was passiert, wenn zu viel Katalysator hinzugefügt wird?

Überdosierung von Katalysator F-11 verbessert die Aushärtung nicht: Sie verursacht eine stärker exotherme Reaktion, verkürzt die Verarbeitungszeit drastisch, kann Risse oder Sprödigkeit im Teil verursachen und erhöht das Risiko, die Form durch die erzeugte Wärme zu beschädigen. Immer die für das verwendete Kit-Format angegebenen Mischungsverhältnisse einhalten.

Wie reinige ich Werkzeuge nach der Arbeit mit Polyester?

Werkzeuge mit Aceton AC-1 reinigen, bevor das Harz aushärtet. Einmal polymerisiert, lässt sich Polyesterharz nicht mit Lösungsmitteln lösen und muss mechanisch entfernt werden. Bei der Verwendung von Aceton in einem belüfteten Raum arbeiten und Zündquellen vermeiden.

Kann ich Füllstoffe hinzufügen, um Gewicht oder Aussehen zu verändern?

Ja. Füllstoffe wie Carfer Carbonato Cristalino (Marmolina) sind mit Polyester kompatibel und ermöglichen steinähnliche Effekte oder höhere Teildichte. Vor Zugabe des Katalysators ins Harz einarbeiten und gut mischen, um eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten.

Wozu dient der Beschleuniger CH-8 und kann er weggelassen werden?

Der Beschleuniger CH-8 ist die Komponente, die es dem Katalysator F-11 (MEKP) ermöglicht, die Aushärtung bei Raumtemperatur zu aktivieren. Ohne ihn würde das Harz unter normalen Werkstattbedingungen sehr lange zum Aushärten brauchen oder gar nicht aushärten. Er darf nicht weggelassen werden. Den Beschleuniger auch niemals direkt mit dem Katalysator ohne Harz mischen: Diese Kombination kann gefährlich sein.

Farbe
Blau Transparent
Arbeitszeiten
10 min
Aushärtungszeit
20-25 min
Anmeldung
Colada
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