Glasfasergewebe 105 g/m²
Glasfasergewebe 105 g/m²
Glasfasergewebe 105 g/m²
Glasfasergewebe 105 g/m²

Gewebte Glasfaser 105 grm.

103105001
7,50 €
9,08 € MwSt. inkl.

Glasfasergewebe 105 g/m² für strukturelle Laminate mit Polyester- oder Epoxidharz. Hohe Festigkeit, einfache Tränkung.

 

Das Glasfasergewebe mit 105 g/m² ist eine leichte und vielseitige Verstärkung für strukturelle Laminate mit Polyester- oder Epoxidharz. Das mittlere Flächengewicht macht es ideal, wenn mechanische Festigkeit ohne übermäßiges Gewicht oder Dicke benötigt wird, und die gleichmäßige Gewebetextur ermöglicht eine gleichmäßige Tränkung mit Rolle oder Pinsel. Es ist das Referenzgewebe für Zwischenschichten, Reparaturen und Präzisionslaminate.

Technische Spezifikationen

Parameter Wert
Materialtyp Glasfasergewebe (woven roving)
Flächengewicht 105 g/m²
Gewebeart Leinwandbindung (plain weave)
Harzkompatibilität Polyester, Vinylester, Epoxid
Wasserbeständigkeit Löst sich nicht in Wasser auf
Empfohlene Verwendung Laminate, Reparaturen, Formenschalen

Anwendungsbereiche

Dieses Gewebe mit 105 g/m² deckt ein breites Anwendungsspektrum ab, bei dem strukturelle Verstärkung ohne übermäßigen Schichtaufbau erforderlich ist. Es wird sowohl im professionellen Werkstattbereich als auch bei handwerklichen Fertigungsprojekten oder Reparaturen eingesetzt:

  • Strukturelle Laminate in Zwischenschichten zusammen mit Polyesterharz (wie dem Ferpol 100BSX15) oder Epoxidharz
  • Herstellung von Stützschalen (Mutterformen) zur Verstärkung von Silikon- oder Latexformen
  • Reparatur von Glasfaserteilen: Rümpfe, Karosserien, Tanks, Dachrinnen
  • Gestufte Flicken in beschädigten Bereichen, abwechselnd mit dem Gewebe mit 48 g/m² für weiche Übergänge
  • Abschluss- oder Übergangsschichten zwischen Geweben mit höherem Flächengewicht
  • Herstellung von Prototypen, Werkzeugen und starren Trägern in Werkstätten für Spezialeffekte oder Composites
  • Verstärkung von Gips- oder Kunstharzteilen zur Erhöhung der Schlagfestigkeit

Anleitung zur Verwendung

  1. Gewebe zuschneiden bevor das Harz angemischt wird. Verwende eine spezielle Schere für Glasfaser, um saubere Schnitte ohne Ausfransen zu erzielen. Wenn ein Flicken geplant ist, mindestens zwei Stücke in gestufter Größe zuschneiden, damit der Übergang graduell ist.
  2. Untergrund vorbereiten: Schleifen, entfetten und bei Bedarf Trennmittel auftragen, wenn das Teil später aus der Form gelöst werden soll.
  3. Harz anmischen gemäß den Herstellerangaben (Härter im angegebenen Verhältnis für Polyesterharz, oder Komponente B für Epoxid).
  4. Erste Harzschicht auftragen mit Pinsel oder Rolle auf die Oberfläche.
  5. Gewebe auflegen auf das nasse Harz und vorsichtig andrücken, damit es falten- und blasenfrei haftet.
  6. Gewebe tränken, indem weiteres Harz mit Pinsel oder Laminierrolle von der Mitte zu den Rändern gearbeitet wird, um eingeschlossene Luft auszutreiben.
  7. Weitere Schichten hinzufügen je nach gewünschter Dicke und Festigkeit, den Vorgang vor dem Aushärten der vorherigen Schicht wiederholen (Nassaufbau). Für höheres Gesamtgewicht mit dem Gewebe mit 163 g/m² oder dem Gewebe mit 300 g/m² kombinieren.
  8. Aushärten lassen in sauberer Umgebung und bei geeigneter Temperatur. Übermäßige Feuchtigkeit während der Aushärtung von Polyesterharzen vermeiden.
  9. Entformen oder weiterverarbeiten sobald das Teil vollständig ausgehärtet ist. Kanten bei Bedarf schleifen oder beschneiden, dabei Atemschutz tragen.
Sicherheitshinweis: Glasfaser erzeugt beim Schneiden und Schleifen Partikel und Filamente, die Haut, Augen und Atemwege reizen können. Stets Nitrilhandschuhe, Schutzbrille und Partikelfiltermaske (FFP2 oder höher) tragen. In gut belüfteten Räumen arbeiten. Katalysiertes Polyesterharz kann exotherme Wärme entwickeln: keine übermäßigen Mengen anmischen und keine geschlossenen Behälter verwenden.

Anwendungstipps

Sauberer Schnitt ohne Verschnitt

Glasfasergewebe franst mit herkömmlichen Scheren leicht aus. Investiere in eine speziell für Glasfaser konzipierte Schere: der Schnitt ist sauber, die Fäden verhaken sich nicht und die Klingen halten länger. Alle Stücke vor dem Anmischen des Harzes planen und zuschneiden, damit die Verarbeitungszeit nicht überschritten wird.

Korrekte Tränkung des Gewebes

Das Gewebe mit 105 g/m² ist dünn und tränkt sich verhältnismäßig leicht, aber eine unzureichende Tränkung hinterlässt trockene Stellen (weiße oder weißliche Bereiche), die Schwachstellen im Laminat darstellen. Eine Noppenlaminierrolle verwenden, um das Harz in die Gewebestruktur einzuarbeiten. Das übliche Harz/Faser-Verhältnis beim Handlaminieren liegt zwischen 2:1 und 2,5:1 (Gewicht; mehr Harz als Faser). Ein gut getränktes Gewebe wird transparent oder halbtransparent.

Flächengewichte kombinieren für bessere Ergebnisse

Für Strukturen, die Festigkeit und gute Oberfläche erfordern, verschiedene Flächengewichte kombinieren: mit dem Gewebe mit 48 g/m² als erster Schicht beginnen (feine Formkopie), eine oder zwei Schichten dieses 105 g/m²-Gewebes als strukturellen Kern auftragen und mit dem Gewebe mit 166 g/m² oder 300 g/m² abschließen, wenn größere Wandstärke erforderlich ist. Dieses gestufte System verteilt Spannungen effizienter als mehrere Schichten desselben Flächengewichts.

Häufig gestellte Fragen

Mit welchen Harzen ist dieses Gewebe kompatibel?

Dieses Gewebe mit 105 g/m² ist kompatibel mit Polyesterharzen (wie Ferpol 100BSX15), Vinylesterharzen und Epoxidharzen. Die Harzwahl hängt von der Anwendung ab: Polyester ist die wirtschaftlichste Option für allgemeine Teile, während Epoxid bessere Haftung, geringere Schwindung und bessere mechanische Eigenschaften für anspruchsvollere Anwendungen bietet.

Wie viele Schichten benötige ich für ein belastbares Bauteil?

Das hängt vom Verwendungszweck ab. Für eine Formenschale oder ein dekoratives Teil mit geringer Belastung sind zwei bis drei Schichten des 105 g/m²-Gewebes in der Regel ausreichend. Für strukturelle Bauteile (Träger, Karosserien, Rümpfe) verschiedene Flächengewichte kombinieren und die erforderliche Gesamtdicke anwendungsspezifisch berechnen. Eine gut getränkte Schicht dieses Gewebes trägt ca. 0,1–0,15 mm zur Laminatdicke bei.

Kann Glasfaser zur Verstärkung flexibler Materialien wie Polyurethan verwendet werden?

Das ist nicht empfehlenswert. Glasfasergewebe sind für die Verwendung mit starren Matrices (Polyester-, Epoxid- und Vinylesterharze) ausgelegt. Bei flexiblen Materialien wie Polyurethankautschuk haftet die Faser nicht korrekt und kann sich delaminieren oder Bruchstellen erzeugen. Für flexible Teile spezifische Verstärkungssysteme für Elastomere verwenden.

Verschlechtert sich Glasfaser durch Wasser?

Glasfaser selbst löst sich nicht auf und degradiert nicht durch Wasserkontakt. Bei schlecht getränkten Laminaten oder mit minderwertigen Polyesterharzen kann Wasser durch Mikroporen eindringen und Osmose oder Haftungsverlust zwischen den Schichten verursachen. Eine gute Tränkung und die Verwendung geeigneter Harze gewährleisten die Haltbarkeit des Laminats in feuchter Umgebung.

Was ist der Unterschied zwischen Gewebe und Glasfasermatte?

Das Gewebe (woven roving) hat Fäden in einer regelmäßigen Bindung, was ihm größere mechanische Festigkeit in den Fadenrichtungen und ein gleichmäßigeres Erscheinungsbild verleiht. Die Matte besteht aus kurzen, zufällig angeordneten Fasern, die mit einem Binder verbunden sind: Sie bietet isotrope Eigenschaften (gleichmäßig in alle Richtungen) und lässt sich besser an komplexe Formen anpassen, jedoch mit im Allgemeinen geringerer Festigkeit pro Schicht. Bei Polyesterlaminaten ist es üblich, beide Typen zu kombinieren.

Wie wird ein gestufter Reparaturflicken ausgeführt?

Mindestens zwei Gewebestücke in verschiedenen Größen zuschneiden: das kleinere in der Größe der beschädigten Zone, das größere mit einem zusätzlichen Rand rundherum (mehrere Zentimeter mehr pro Seite). Die Reparaturstelle schleifen und entfetten. Zuerst das kleinere, in Harz getränkte Stück auflegen, danach das größere darüber. Dieses gestufte System vermeidet eine abrupte Stufe am Flickenrand und verteilt die mechanischen Spannungen im Übergang besser.

Kann ich dieses Gewebe für die Herstellung einer Silikonform-Stützschale verwenden?

Ja, das ist eine der häufigsten Anwendungen in der Werkstatt. Sobald das Silikon auf dem Originalmodell ausgehärtet ist, wird eine Stützschale (Mutterform) aus Glasfaser und Polyester- oder Epoxidharz aufgebaut. Diese Schale hält die Form des Silikonteils beim gießen und erleichtert die Handhabung. Es wird empfohlen, vor dem Laminieren der Schale Trennmittel auf das Silikon aufzutragen, um die Trennung zu erleichtern.

Welche Schutzmaßnahmen sind beim Arbeiten mit Glasfaser erforderlich?

Beim Schneiden, Laminieren und besonders beim Schleifen setzt Glasfaser sehr feine Filamente und Partikel frei, die Haut und Atemwege reizen. Stets Nitrilhandschuhe, Schutzbrille und Partikelfiltermaske (mindestens FFP2) tragen. Langärmelige Kleidung reduziert die Hautreizung. In gut belüfteten Räumen arbeiten und Augen und Gesicht während der Materialverarbeitung nicht berühren.

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