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Acrylharze sind die nachhaltigsten Harze, mit denen man von zu Hause aus arbeiten kann, und sie sind weder giftig noch geruchsintensiv, sodass keine Maske erforderlich ist. Wie du sehen wirst, ist die Arbeit damit ganz einfach.
Sie bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten im Bereich Bühnenbild und Modellbau und sind zudem sehr wirtschaftlich, da es Öko- oder ungiftige Produkte gibt, die teurer sind.
In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du Laminate aus Acrylharz mit Glasfaser herstellst.
Was ist Acrylharz?
Es handelt sich um ein Harz aus zwei Komponenten, einem wasserbasierenden Katalysator und einem in Pulverform, das innerhalb weniger Stunden ohne Ofenbehandlung aushärtet. Es hat eine flüssige Konsistenz, bis es trocknet, weshalb wir Silikonformen in der gewünschten Form benötigen.
Es ist eine umweltfreundlichere Alternative – geruchlos und nicht umweltschädlich.
Bei Feroca findest du sowohl in unserem Onlineshop als auch in unseren Ladengeschäften eine große Auswahl an Acrylharzen.
Anwendungen von Acrylharz
Acrylharz ist ein Material mit zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten. Es kann für Bühnenbilder, Repliken, Modelle, Prototypen und Formen verwendet werden. Auch zur Beschichtung von expandiertem Polystyrol (Styropor).
Zu den häufigsten Anwendungen gehören:
- Strukturelle und dekorative Platten
- Beschichtungen
- Schilder
- Mundstücke
- Bühnenbildanwendungen
- Heimwerken und Basteln
- Dekortionselemente
- Schmuck
Vorteile von Acrylharz
Acrylharze unterscheiden sich von anderen Harzarten durch ihr kristallines Erscheinungsbild sowie durch folgende Eigenschaften:
- Zugfestigkeit.
- Schlagfestigkeit.
- UV-Beständigkeit.
- Wärmebeständigkeit.
- Angemessene Festigkeit und Haltbarkeit für den jeweiligen Einsatz.
- Zufriedenstellende thermische Eigenschaften (weder sehr hohe Schrumpfung noch Ausdehnung).
- Dimensionsstabilität in und außerhalb von Geweben.
- Unlöslichkeit und geringe Absorption in Flüssigkeiten.
- Geruchs- und geschmacksneutral.
- Natürliches Farberscheinungsbild.
- Einfach zu verarbeiten und präzise zu reparieren.
- Wirtschaftlich.
- Ideal für den Heimbereich
- Kombinierbar mit Verzögerer und Thixotropiermittel
Gemeinsamkeiten zwischen Glasfasermatte und Glasfaservlies
Glasfasermatte und Glasfaservlies werden für denselben Prozess verwendet: das Laminieren, weisen jedoch auch einige Unterschiede auf.
Glasfaservlies und Glasfasermatte sind ideal für die Herstellung von laminierten Teilen auf der Sichtseite, um das Durchzeichnen des Musters anderer, dickerer Glasfasern auf der Teileoberfläche zu vermeiden. Diese beiden Materialien sind eine Reihe von Fäden, die durch eine in Polyester- oder Epoxidharzen lösliche Emulsion gepresst werden.
Einer der wenigen Unterschiede zwischen den beiden Laminatarten ist das Detailerfassungsvermögen. Mit dem Vlies erzielen wir wesentlich mehr Detail als mit der Matte, die gröber ist. Diese Eigenschaft ist entscheidend dafür, welche Art von Laminat verwendet werden soll.
So stellst du ein Acrylharzlaminat her
Bei Feroca zeigen wir dir, wie du Acrylharzlaminate für Formen oder auf Styropor herstellst, konkret mit Glasfasermatte 300 g und mit Glasfaservlies.
Obwohl wir in diesem Tutorial nur die Fasermatte mit 300 g zeigen, findest du in unserem Shop weitere Grammaturen wie 450, 150 und 600 g. Es gibt keinen weiteren Unterschied zwischen ihnen, nur die unterschiedliche Grammatur.
Benötigte Materialien
Um unser Acrylharzlaminat herzustellen, sind folgende Materialien erforderlich:

Es kann mit jedem wasserlöslichen Pigment gemischt werden. Bei flüssigen Pigmenten werden diese der flüssigen Komponente zugegeben, während Pulverpigmente der Pulverkomponente Basic Crystal hinzugefügt werden.
- Silikonform oder Styropor. Auf dem bzw. auf der wir unser Laminat herstellen.
- Drei Plastikbecher. Zwei zum Abmessen der einzelnen Komponenten und der dritte zum Mischen des Harzes mit seinem Katalysator.
- Ein Holzspatel zum Umrühren der Mischung.
- Pinsel. Um die Mischung auf der Form oder dem Styropor aufzutragen.
- Glasfasermatte 300 g oder Glasfaservlies.

Schritt für Schritt
Der Prozess zur Herstellung von Laminaten ist immer derselbe, egal ob auf einer Silikonform oder auf Styropor.
- In einen der Becher gibst du den wässrigen Katalysator und in den anderen die Pulverkomponente. Die zu verwendenden Mengen sind auf dem Produktetikett angegeben – je nach der gewünschten Form deines Laminats verwendest du eine bestimmte Menge.
- Sobald beide Mischungen fertig sind, gießt du sie zusammen und rührst dabei mit einem Holzspatel um.
- Wenn alles gut vermischt ist, trägst du etwas Harz auf die verwendete Form oder das Styropor auf.
- Anschließend legst du kleine Streifen aus Glasfasermatte oder -vlies an und trägst dabei weiter Harz auf, bis die Form gut aufgebaut ist. Danach empfiehlt es sich, den Pinsel zu reinigen, damit keine Harzreste zurückbleiben. Mit etwas Wasser wird er wieder makellos sauber.
- Sobald das Harz ausgehärtet ist, kann es entformt werden.
Der Unterschied zwischen den beiden Laminatarten liegt im Detailerfassungsvermögen. Mit dem Vlies erzielen wir wesentlich mehr Detail als mit der Matte, die gröber ist. Letztere würde man für die Beschichtung von Styropor verwenden.

Klicke hier, um die Schritt-für-Schritt-Anleitung im Video zu sehen.
Die besten Acrylharze bei Feroca
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