Super Sculpey Firm Gray Polymerton grau fest professionelle Skulptur 454 g
Super Sculpey Firm Gray Polymerton grau fest professionelle Skulptur 454 g
Super Sculpey Firm Gray Polymerton grau fest professionelle Skulptur 454 g
Super Sculpey Firm Gray Polymerton grau fest professionelle Skulptur 454 g

Super Sculpey Firm Gray (454 gr.)

204302200
15,50 €
18,76 € MwSt. inkl.
Grauer Polymerton mit hoher Festigkeit für professionelle Skulptur. Backen bei 130 °C, 15 Min./6 mm. Nicht toxisch. 454 g.

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Super Sculpey Firm Gray ist eine Polymerton-Knetmasse mit fester Konsistenz und neutraler grauer Farbe, entwickelt für technische Detailskulpturen. Die hohe Festigkeit erhält Kanten, Texturen und Volumen ohne Verformung während des Modellierens; im Haushaltsbackofen bei 130 °C härtet das Material dauerhaft aus. Wer präzise Master für späteres Abformen in Silikon oder Harz benötigt, findet hier das richtige Material.

Technische Spezifikationen

EigenschaftWert
MaterialtypPolymerton (PVC-Plastisol)
FarbeNeutralgrau
Inhalt454 g
KonsistenzFest
Backtemperatur130 °C (275 °F)
Backzeit15 Minuten pro 6 mm Stärke
Trocknung ohne OfenHärtet ohne Backen nicht aus
Aussehen nach dem BackenFest, keramikartig, bemahlbar
ToxizitätNicht toxisch

Anwendungsgebiete

Super Sculpey Firm Gray ist für Profis und Semi-Profis konzipiert, die ein Modelliermaterial benötigen, das Details ohne Nachgeben hält. Das Grau erleichtert das Ablesen von Volumen, Schatten und Texturen unter Werkstattlicht — entscheidend bei anatomischen Arbeiten oder Oberflächendetails. Es ist das übliche Ausgangsmaterial für Werkstücke, die anschließend in Platin- oder Zinnsilikon abgeformt oder in Harz reproduziert werden.

  • Skulpturen von Figuren, Büsten und Charakteren für Sammler und Entertainment
  • Master-Prototyping für Animation, Videospiele und Spezialeffekte
  • Modellieren von Originalen für späteres Abformen und Reproduzieren
  • Erstellen von Architekturmodellen und Detailteilen
  • Schmuck- und Accessoire-Skulpturen vor der Reproduktion
  • Ausbildung und Übung in skulpturaler Anatomie
  • Produktion von Gelenkpuppen und Actionfiguren
  • Prothesen und FX-Teile mit präzisen Kantendefinitionen

Anleitung zur Verwendung

  1. Material konditionieren: Wenn der Ton sehr kalt ist, einige Minuten mit den Händen kneten, um ihn geschmeidig zu machen. Alternativ kurz mit einem Heißluftfön auf niedriger Stufe erwärmen, um den Prozess zu beschleunigen.
  2. Kern aufbauen: Bei voluminösen Stücken zunächst einen inneren Kern aus Armierungsdraht oder leichterem Material erstellen, um Material zu sparen und das Blasenrisiko beim Backen zu reduzieren.
  3. Mit Werkzeugen modellieren: Mit Modellier- und Detailwerkzeugen Texturen, Kanten und Oberflächen definieren. Die Festigkeit des Materials ermöglicht es, feine Linien einzugravieren, ohne dass sie sich verwischen.
  4. Stärke prüfen: Vor dem Backen sicherstellen, dass kein Abschnitt 6 mm Stärke überschreitet, ohne die Backzeit entsprechend zu verlängern. Sehr dicke Bereiche können innen ungehärtet bleiben.
  5. Bei 130 °C backen: Das Werkstück in einen auf 130 °C (275 °F) vorgeheizten Haushaltsbackofen geben. 15 Minuten pro 6 mm maximale Stärke einplanen. Diese Temperatur nicht überschreiten, um Verbrennung oder Rauchentwicklung zu vermeiden.
  6. Vor der Weiterverarbeitung abkühlen lassen: Das Werkstück auf Raumtemperatur abkühlen lassen, bevor es entformt oder weiterbearbeitet wird. Das Material ist im heißen Zustand zerbrechlich.
  7. Nachbearbeiten und bemalen: Nach dem Abkühlen kann geschliffen, geschnitzt, weiteres rohes Tonmaterial aufgetragen (für erneutes Backen) oder Acrylfarbe, Grundierung bzw. Lack direkt auf die Oberfläche aufgebracht werden.
Achtung — Inhibition von Platinsilikonen: Beim Abformen des Masters mit einem Additionssilikon (Platin) ist zu beachten, dass das PVC-Plastisol von Polymertonen Rückstände enthalten kann, die die Aushärtung der Oberflächenschicht hemmen. Immer eine versiegelnde Grundierungsschicht oder Acryllack auf das gebackene Werkstück auftragen und vollständig trocknen lassen, bevor das Silikon aufgetragen wird. Vor dem vollständigen Abformen grundsätzlich einen Aushärtungstest an einer kleinen Stelle durchführen.

Anwendungstipps

Arbeitstemperatur

Die Festigkeit von Super Sculpey Firm Gray ist ein Vorteil für Details, kann aber das anfängliche Modellieren bei niedrigen Umgebungstemperaturen erschweren. Den Block bei Werkstatttemperatur (zwischen 18 und 22 °C) halten und abschnittsweise kneten. Gezieltes, sanftes Erwärmen mit einer Spotlampe oder einem Fön ermöglicht es, bestimmte Bereiche aufzuweichen, ohne den Rest des Werkstücks zu beeinträchtigen.

Kombination mit anderen Polymertonen

Super Sculpey Firm Gray kann mit der beigen Version (Super Sculpey Beige) gemischt werden, um Farbton oder Härte an den eigenen Workflow anzupassen. Außerdem ist er mit flexiblen Polymertonen wie der Linie Cosclay Sculpt kompatibel, die nach dem Backen in gelenkigen Bereichen Flexibilität verleihen.

Master-Vorbereitung für das Abformen

Nach dem Backen die Oberfläche mit progressiv feinerem Nassschleifpapier (240, 400, 800) schleifen, um die Porosität vor dem Abformen zu reduzieren. Für Platinsilikon-Formen immer mit Acryllack oder Schellack versiegeln und 24 Stunden aushärten lassen, bevor das Material gegossen wird. Bei der Kombination mit flexiblen Tonen das gesamte Werkstück in einem einzigen Backzyklus backen, um die Haftung zwischen den Materialien zu gewährleisten.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange muss ein dickes Werkstück gebacken werden?

Die Backzeit richtet sich nach der maximalen Stärke des Werkstücks: 15 Minuten pro 6 mm bei 130 °C. Ein Werkstück mit 18 mm an der dicksten Stelle benötigt mindestens 45 Minuten. Im Zweifelsfall lieber etwas länger backen als zu kurz, da ein ungehärtetes Inneres das Werkstück brüchig macht. Ein Backofenthermometer zur Überprüfung der tatsächlichen Temperatur verwenden, da Haushaltsbacköfen häufig erhebliche Abweichungen aufweisen.

Kann mehrfach gebacken werden, um später weitere Details hinzuzufügen?

Ja. Super Sculpey Firm Gray verträgt mehrere Backzyklen. Es kann phasenweise gearbeitet werden: Basis backen, weiteres rohes Tonmaterial auftragen und erneut backen. Sicherstellen, dass die neue Schicht gut auf der Basis haftet und die kumulierte Stärke bei der Gesamtbackzeit berücksichtigt wird. Es ist nicht notwendig, das gesamte Werkstück jedes Mal von Grund auf neu zu backen.

Was ist der Unterschied zwischen festem und standardmäßigem Polymerton?

Die feste Variante hat eine höhere Verformungsbeständigkeit beim Modellieren, was es ermöglicht, Kanten, Texturen und Feindetails zu definieren, ohne dass das Material beim Drücken nachgibt. Die Standardversion ist weicher und leichter zu kneten, aber weniger präzise für Feindetails. Für technisches Prototyping, Charakterskulpturen mit vielen Oberflächendetails oder Master für das Abformen ist die feste Version die übliche Wahl unter Profis.

Kann dieser Ton als Master für das Abformen mit Platinsilikon verwendet werden?

Ja, aber mit Vorsicht. Polymertone vom Typ PVC-Plastisol können die Aushärtung von Additionssilikonen (Platin) hemmen, wenn die Oberfläche nicht gut versiegelt ist. Das Werkstück backen, bei Bedarf schleifen und eine Schicht Acryllack oder Grundierung auftragen. Vollständig trocknen lassen und immer einen Aushärtungstest an einer kleinen Stelle durchführen, bevor das gesamte Werkstück abgeformt wird. Bei Kondensationssilikonen (Zinn) besteht kein Inhibitionsrisiko.

Welche Werkzeuge werden für die Arbeit mit festem Polymerton empfohlen?

Metallwerkzeuge mit feiner oder mittlerer Spitze sind für die Härte dieses Materials am besten geeignet. Die Modelliertools im 6er-Set ermöglichen die Bearbeitung konkaver Flächen, das Hinzufügen von Texturen und das präzise Profilieren von Volumen. Zum Glätten von Verbindungen und Grundflächen eignen sich auch Silikonwerkzeuge oder Gummispitzen gut. Billige Kunststoffwerkzeuge, die unter dem Widerstand des Materials verbiegen, sollten vermieden werden.

Kann nach dem Backen direkt bemalt werden?

Ja. Nach dem Backen und Abkühlen nimmt die Oberfläche Acrylfarbe, Öl, Email und Lack direkt an. Für bessere Haftung und zum Schließen der Oberflächenporosität wird empfohlen, vor dem Bemalen eine Schicht Acrylgrundierung aufzutragen. Wenn das Werkstück als Master für das Abformen verwendet werden soll, ist die Vorversiegelung obligatorisch.

Wie viel Ton wird benötigt, um einen Kopf im Maßstab 1:1 zu formen?

Ein massiver menschlicher Kopf in Originalgröße kann zwischen 1 und 2 kg Material verbrauchen. In der professionellen Produktion wird jedoch üblicherweise auf einem Kern aus Polyurethanschaum oder Armierungsdraht gearbeitet und nur eine Tonschicht von 6–12 mm aufgetragen. Mit dieser Technik kann ein 454-g-Block für einen kleinen Kopf oder eine reduzierte Büste ausreichen. Für vollständige Stücke im Maßstab 1:1 mindestens 2–3 Blöcke einplanen.

Was passiert, wenn über 130 °C gebacken wird?

Überschreitet der Ofen die empfohlene Temperatur, kann der Ton verbrennen, sich verfärben oder Rauch entwickeln. Dieser Prozess ist nicht umkehrbar: Das Werkstück wird dauerhaft beschädigt. Grundsätzlich ein separates Backofenthermometer zur Überprüfung der tatsächlichen Gerätetemperatur verwenden, da Haushaltstermostate häufig Abweichungen von ±10–20 °C aufweisen. Wenn der Ofen zur Überhitzung neigt, den Regler etwas niedriger einstellen und die Backzeit verlängern.

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