- Silikone für Formen
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Hast du dir schon mal vorgestellt, eine Form deines Gesichts herzustellen? Dieses Projekt lässt sich mit verschiedenen Materialien umsetzen, zum Beispiel mit unterschiedlichen siliconas. Aber eine der empfehlenswertesten Optionen ist zweifellos das alginato. Wenn du mehr erfahren möchtest, lies einfach weiter.
alginato ist ein Material, das speziell für die Herstellung "temporärer" Formen von Gesicht, Händen und anderen Körperteilen verwendet wird. Es ist ein nicht toxisches und für den Menschen unbedenkliches Material, das außerdem hautverträglich ist.
Es ist sehr einfach zu verwenden und liefert spektakuläre Ergebnisse! Lerne jetzt, wie du mit Feroca einen vollständigen LifeCast eines Gesichts herstellst.
Materialien für die Herstellung einer Gesichtsform
Bevor du beginnst, solltest du dir überlegen, welche zwei Arten von alginato für deinen LifeCast-Gesichtsabdruck empfohlen werden:
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Schnelles alginato von Feroca, geeignet für den Körper
Das Alga-Cast Fast ist sehr einfach zu verwenden und härtet schnell aus. Es hat eine Aushärtezeit von 3 bis 5 Minuten.
In kürzester Zeit hast du eine perfekte Form, die ein- oder zweimal abgegossen werden kann, je nach verwendetem Material. Es wird empfohlen, eine Gegenform mit Gipsbinden herzustellen, um die Form zu stützen.

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Langsames alginato von Feroca, geeignet für den menschlichen Körper
Daneben gibt es auch das langsame alginato von Feroca. Dieses langsame alginato von Feroca härtet in etwa 10 bis 15 Minuten aus, je nach Bedingungen und Jahreszeit.
Für die korrekte Anwendung wird empfohlen, lauwarmes bis kühles Wasser zu verwenden. Heißes Wasser verkürzt die Verarbeitungszeit erheblich.
Es ist besonders für Personen empfehlenswert, die gerade erst mit dem Abformen beginnen und noch nicht so viel Erfahrung haben.

Die Gipsbinden von Feroca sind ideal für die Herstellung von Gegenformen beim Life Casting und anderen Abformungen.
Sie trocknen sehr schnell, in etwa 2 bis 3 Minuten. Zur Anwendung werden sie in lauwarmes Wasser getaucht und anschließend ausgewrungen, bevor sie in der gewünschten Form und Position aufgebracht werden.
Sie können jedes Material abdecken (Karton, Holz, Metall, Glas, Kunststoff usw.) und eignen sich ideal für Masken, Formen und Modelle.
Als Empfehlung gilt: Wenn sie direkt auf der Haut verwendet werden, sollte vorher eine Schutzschicht aufgetragen werden, um Haare nicht einzureißen.
Die professionelle Modelliermasse von Feroca ist eine öl-wasserbasierte Modelliermasse für die Bildhauerei, schwefelfrei, wiederverwendbar und unbegrenzt umschmelzbar. Sie eignet sich ideal für LifeCasting-Kopien und Formen. Außerdem ist sie kompatibel mit Platin-silicona.
Es gibt verschiedene Versionen. Die verlinkte Version ist die Soft-Version, aber es gibt auch eine Medium- und eine Hard-Version, für verschiedene Projekte je nach Härtegrad. Darüber hinaus gibt es weitere Varianten dieser Produkte, die Monster Clay Grade Knetmassen.
Diese Art professioneller Modelliermasse besteht vollständig aus nicht toxischen Inhaltsstoffen. Sie hat einen sehr niedrigen Schmelzpunkt und eine geringe Klebrigkeit, sodass sie nicht an Werkzeugen oder Fingern haftet. Außerdem hat sie eine hohe Plastizität und eine einzigartige, einem weichen Karamell ähnliche Konsistenz, wenn sie erhitzt wird.
Bei Raumtemperatur ist Monster Clay präzise genug, um selbst feinste Details zu erfassen. Als Hinweis gilt beim Arbeiten mit Monster Clay: Sie schmilzt sehr schnell in der Mikrowelle, daher wird empfohlen, sie in 15-Sekunden-Schritten bei voller Leistung zu erhitzen.
Es empfiehlt sich außerdem, beim Umgang mit diesem Material Hitzeschutzhandschuhe zu tragen, da Verbrennungen entstehen können. Die Verpackung ist für Temperaturen bis zu 250 °C im Ofen ausgelegt.

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Pinsel, Spachtel und weitere benötigte Werkzeuge
Abschließend werden im Prozess auch weitere Werkzeuge und Hilfsmittel benötigt, wie Pinsel und Spachtel. Pinsel werden beim Auftragen der geschmolzenen Knetmasse auf die alginato-Form verwendet. Spachtel dienen dazu, die fertige Form nachzubearbeiten und Unvollkommenheiten zu korrigieren.
Video-Tutorial: Vollständigen LifeCast eines Gesichts erstellen
In diesem Tutorial zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du einen LifeCast deines Gesichts mit alginato herstellst.
Vollständiger LifeCast mit alginato · Alga-Cast
Wie du mit Juan Villa Schritt für Schritt eine Gesichtsform herstellst
Das Modell vorbereiten
Die Person, von der die Form abgenommen wird, sollte bedenken, dass alginato zwar für menschliche Haut geeignet ist, aber weniger für Haare. Wenn du also planst, einen alginato-Abdruck herzustellen, solltest du die Kopfhaare, Wimpern und weitere Details schützen, zum Beispiel Ohrringe oder Ohren.
Dafür kannst du Latex-Kappen verwenden. Falls du keine zur Hand hast, eignet sich auch eine Badekappe. Für Ohrringe empfiehlt sich außerdem die Verwendung von Modelliermasse. Um zu verhindern, dass alginato in die Ohren eindringt, werden Wattestöpsel verwendet.
Um die Latex-Kappe am Kopf zu befestigen und zu fixieren, damit sie sich während des Prozesses nicht verschiebt, empfiehlt Juan Villa einen speziellen Kleber für den Hautkontakt, nämlich den Protac von Monsters Makers, den du bei Feroca erwerben kannst.

Das alginato vorbereiten
Wie Juan Villa erklärt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Form herzustellen. Im Video entscheidet sich der Experte für eine einfachere Methode in zwei Phasen, beginnend mit dem Hinterkopf und anschließend dem vorderen Teil.
Bei der Vorbereitung des alginatos müssen die Mischungsverhältnisse beachtet werden. Empfohlen wird ein Verhältnis von 3:1 oder 2:1, also zwei oder drei Teile Wasser auf einen Teil alginato. Für ein besonders dickes alginato kann sogar ein Verhältnis von 1:1 verwendet werden.
In diesen Fällen verwenden Experten ein dickeres alginato, damit es nicht an der Kopfoberfläche herunterläuft, da es sich um eine vertikale Fläche handelt.
Für die Mischung gibt man zunächst das alginato in ein Behältnis, fügt dann die benötigte Wassermenge hinzu und verrührt beides langsam.
Da schnelles alginato in 3 bis 5 Minuten trocknet, muss zügig und kräftig gerührt werden, damit keine Klumpen entstehen.

Vorgehensweise für den hinteren Teil
alginato auf den Hinterkopf auftragen
Das alginato sollte präzise und schnell auf den Kopfbereich aufgetragen werden. Es sollte nicht zu flüssig sein, damit es nicht zu stark abläuft. Bei der Mischung sollte daher etwas weniger Wasser als üblich verwendet werden.
Lass die Form die notwendige Zeit trocknen und bereite die nächste Phase vor: das Erstellen einer Gegenform aus Gipsbinden.

Unvollkommenheiten entfernen und Trennvaseline auf die Ränder auftragen
Mit einem Metall- oder Holzspachtel und sobald das alginato getrocknet ist, werden alle Unvollkommenheiten entfernt, die auf dem Abdruck zu sehen sind. Das erleichtert die weitere Arbeit.
Anschließend wird auf diese nachbearbeiteten Ränder mit einem Pinsel etwas Trennvaseline aufgetragen, damit das alginato nicht aneinander haftet.
Diese Vaseline-Schicht kann auch auf die Augenbrauen aufgetragen werden, damit das alginato nicht daran haftet.

Gegenform aus Gipsbinden
Die Gegenform wird aus Gipsbinden hergestellt, da dieses Material leicht, angenehm zu verarbeiten und schnell abbindend ist. Danach geht es mit dem vorderen Teil weiter.
Die Gipsbinden von Feroca haben eine hohe Festigkeit, sodass weniger Schichten benötigt werden, um die nötige Stabilität zu erreichen.
Zum Vorbereiten der Binden werden Streifen geschnitten, die dem Umfang des Gesichts entsprechen. Für empfindlichere Bereiche wie die Nase können auch kleinere Streifen geschnitten werden.
Anschließend werden die Binden auf die Oberfläche mit dem alginato-Abdruck aufgetragen. Dazu werden die Gipsbinden etwa zwei bis drei Sekunden in warmes Wasser getaucht. Mit warmem Wasser binden die Binden schneller ab. Dann werden sie ausgewrungen und vorsichtig auf die Formoberfläche aufgelegt.
Nach einer ersten Schicht empfiehlt es sich, Verstärkungen anzubringen, damit die Gegenform an Stabilität gewinnt.
An dieser Stelle empfiehlt Juan Villa, in der Mitte des Kopfes eine zusätzliche Schicht aufzutragen – eine Art "Rippe" oder Wulst, die über die anderen Schichten hinausragt. Wie ein Kamm. Damit soll die empfindlichste Zone der Gegenform verstärkt werden.

Vorgehensweise für den vorderen Teil des Kopfes
Die Vorbereitungsschritte für den vorderen Teil des Kopfes sind ähnlich wie beim hinteren Teil.
Die wichtigste Besonderheit bei diesem Schritt ist die besondere Sorgfalt, die den empfindlichen Gesichtspartien wie Augen und Nase gewidmet werden muss. Die Person, an der die Form abgenommen wird, muss während des gesamten Prozesses die Augen geschlossen halten, und es muss darauf geachtet werden, dass kein alginato in die Nasenlöcher gelangt.
In diesem Teil des Prozesses empfiehlt Juan Villa, mit dem Modell im Vorfeld Signale zu vereinbaren, falls die Person sich unwohl fühlt, nicht gut atmen kann oder andere Schwierigkeiten hat.
alginato auftragen
Für den vorderen Teil des Gesichts wird ungefähr doppelt so viel alginato benötigt wie für den hinteren Teil. Nachdem es wie zuvor beschrieben mit Wasser gemischt wurde, wird das alginato auf das Gesicht des Modells aufgetragen.
Man kann vorsichtig mit dem Augenbereich beginnen, damit die Form dort gut erfasst wird. Als letztes wird die Nase bearbeitet, einer der empfindlichsten Bereiche. Für diesen Bereich kann ein Spachtel verwendet werden, um die Form des alginatos zu steuern.
Mit etwas Wasser lässt sich die Oberfläche des alginatos glätten, um den Augen-, Mund- und Nasenbereich schärfer zu definieren.

Vordere Gegenform aus Gips
Auf die gleiche Weise wie beim hinteren Teil werden die Gipsbinden auf die getrocknete alginato-Oberfläche aufgetragen.
Besonders hier muss dem Nasenbereich besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Für diesen Bereich werden kleinere Gipsbinden verwendet, die streifenweise um den Nasenumriss herum angebracht werden, um diese empfindlichere Zone zu verstärken. Auch wenn es selbstverständlich erscheint: Die Nasenlöcher müssen frei von jeglichem Material bleiben. Juan Villa betont, dass er in der Nase gerne eine Verstärkungszone anbringt, damit sie nicht bricht.
Außerdem werden die Gipsstreifen des vorderen und hinteren Teils miteinander verbunden. Dank der zuvor aufgetragenen Vaseline kleben die beiden Bereiche nicht aneinander.
Zum Abschluss wird, wie beim Hinterkopf, eine Rippe oder Wulst angebracht, um die mittleren Bereiche vom Hals bis zum oberen Teil des Kopfes zu verstärken.

Entformungsvorgang
Beim Entformen wird zunächst die Gips-Hülle vom Modell abgenommen. Die Person kann Gesichtsausdrücke machen (Runzeln, Grimassen und Ähnliches), um den Entformungsvorgang zu erleichtern.
Mit großer Vorsicht und durch Ziehen an den Enden am Hals und der oberen Kopfhälfte wird, sobald der Gips getrocknet ist, der vordere Teil der Form abgenommen. Anschließend wird der hintere Teil der Form entfernt, der sich wesentlich leichter abnehmen lässt als der vordere.


Das Positiv der Form herstellen
Nachdem beide Teile der Form fertiggestellt wurden, ist der nächste Schritt die Herstellung eines Positivs aus dem alginato. Dafür können feuchtigkeitsbeständige Harze oder professionelle Modelliermassen verwendet werden, wie die Monsters Clay Knetmassen von Feroca.
Bei der Verwendung der Monster Clay Modelliermasse wird diese zunächst in der Mikrowelle geschmolzen und dann mit einem Pinsel auf die Innenseite der fertigen Maske aufgetragen. Auf diese Weise entsteht eine Replik aus Modelliermasse, die bei der Nachbearbeitung des Endmodells hilft, um eventuelle Unvollkommenheiten der Form zu korrigieren.
Auf der Vorderseite der Form werden die Nasenlöcher mit dieser Modelliermasse verschlossen.

Form zusammenführen und mit Modelliermasse verstärken
Im nächsten Schritt müssen die beiden Teile der Form zusammengeführt und mit Klebeband oder etwas Ähnlichem gesichert werden, damit sie sich nicht verschieben.
Danach wird erneut Modelliermasse aufgetragen, um das Innere zu verstärken und eine Schicht von etwa 1 Zentimeter oder etwas mehr zu erhalten. Man kann die flüssige Modelliermasse direkt durch die Halsöffnung einfüllen und das Stück drehen, damit sie an den Innenwänden haftet.

Gegenform und alginato entfernen
Zum Schluss wird das Klebeband von den Formen entfernt und vorsichtig zunächst die Gegenform und anschließend das membranartige alginato von beiden Kopfteilen abgelöst.
Ein wichtiger Vorteil des alginatos ist, dass dieses Material, wenn es sorgfältig behandelt wird, für die Herstellung einer neuen Form in einem anderen Material wie Gips oder Modelliermasse verwendet werden kann.

Nachbearbeitung des Endergebnisses
Sobald die Form fertig ist, bleiben immer noch Unvollkommenheiten im Nasen- oder Ohrenbereich, an den Verbindungsstellen oder in Form kleiner Luftblasen zurück. Dann beginnt die Nachbearbeitung, um ein perfektes Endergebnis zu erzielen.
Für diese Bildhauerarbeit kannst du kleine Metallspachtel oder andere geeignete Werkzeuge verwenden, die dir helfen, die gewünschte Form und das gewünschte Finish zu erzielen.

Feroca – mehr als ein Fachgeschäft für Abformlösungen
Bei Feroca glauben wir, dass der Umgang mit unseren Kunden grundlegend ist. Deshalb bieten wir dir eine Vielzahl an Ressourcen aus der Hand von Experten wie Juan Villa, damit unsere Produkte optimal eingesetzt werden und du alle ihre vielfältigen Möglichkeiten kennenlernst.
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